Menü
Aktuelles » Fit für die Bewerbung? BGT übt für Assessment-Center.
Link sendenrssFBIG

Die elfte und die dreizehnte Klasse BGT haben jeweils eine Aufgabe aus einem Assessment-Center gelöst.

Firmen nutzen in ihren Bewerbungsverfahren manchmal sogenannte Assessment-Center. Das sind eine Reihe unterschiedlicher Tests, welche nicht konkretes Fachwissen, sondern soziale Kompetenzen (z.B. Kommunikations-, Team-, Führungsfähigkeit) "abfragt". Dabei werden unterschiedliche Aufgaben gestellt, welche z.T. im Team mit den Mitbewerbern gelöst werden müssen.

Zu diesen Aufgaben gehört auch die Aufgabe, die Frau Göken ihren Klassen stellte:

Bauen Sie an vier verschiedenen Standorten (Klassenräumen) eine baugleiche Rodelbahn (Murmelbahn). Dabei darf sich immer nur einer im Team mit den anderen Standorten absprechen und es dürfen keine Aufzeichnungen gemacht werden.

Zudem ist das Material und die Werkzeuge starkt begrenzt: eine Schere, ein Kleber, drei Pappen, ein Linial und ein Stift und natürlich die Murmel als Rodelschlittenersatz.

Die Ergebnisse waren beeindruckend. Die beiden Klassenstufen unterschieden sich in Herangehensweise und Bauart gravierend voneinander:

Während die 11. Klasse versuchte, eine schwierige Konstruktion in Spiralform zu bauen, entschieden sich die 13.  für die einfache Variante einer geraden Bahn.

Nun kam es auf eine gute Absprache an. Die Konstruktion der Spiralform erwies sich als so komplex, dass drei Gruppen von dieser Idee abwichen, damit überhaupt noch die Murmel ins Rollen geriet. Dementsprechend unterschiedlich waren die Ergebnisse:

 

 

Die 13. glänzte durch eine ziemlich perfekte Absprache: Die Termine wurden in kurzen Abständen gewählt, damit auftretende Probleme schnell gelöst werden konnten. Die Schüler hörten einander zu, fassten die Ergebnisse der Absprachen zusammen und versuchten mögliche Fehlerquellen vorher zu bereinigen.

Daher sahen die Ergebnisse auch annähernd gleich aus:

 

Und die Fahrzeiten? Die angestrebten 8 Sekunden wurden von viele Gruppen erreicht (je länger, je besser).

Über die Rolle, die jeder in seinem Team übernommen hat oder in die er gedrängt wurde, kann sich nun jeder selbst ein Bild machen:

- Habe ich mich ausreichend in die Lösung der Aufgabe eingebracht?

- Wurden meine Vorschläge gehört und sogar umgesetzt?

- Habe ich anderen zugehört oder ermuntert mitzuarbeiten?

- War ich eher ein Mitläufer oder ein Anführer, oder ein Denker und Planer, als ein Bastler?

Jedenfalls haben beide Klassen mit Feuereifer gearbeitet.

 

                  

Hätte die Leistung am Ende für die ausgeschriebende Stelle gereicht? Sicher hätte die eine Gruppe den Sieg für die schönste Bahn, die andere für die exotischte, die nächste für das gute Teamwork errungen.

Die im Arbeitsauftrag geforderten "globalen Fähigkeiten der Firmen" (Absprachen, gleichwertige Arbeit an allen Standorten, Koordination, Umgang mit Recourcen, Teamarbeit) zeigte die 13. Klasse.

Einige waren auch schon in ihrer aktuellen Bewerbungsphase in Assessment-Centern eingeladen.

Eine Konstruktionsaufgabe wie diese war dort allerdings nicht dabei. Aber spätestens jetzt wären sie gut darauf vorbereitet. Planung und Absprache ist alles!

Hätten die Verantwortlichen beim BER das doch auch mal gemacht! Aber es kann eben nicht jeder auf der Werner-von-Siemens-Schule gewesen sein :-)

 

 

[gök]

 

 

 

Termine

05.02.2020
Auftakt Europaaktivitäten

06.02.2020
Infoabend

12.02.2020
Schilf Sprachförderung Teil 2

13.02.2020 - 14.02.2020
Strategie-Sitzung Schulleitung

13.02.2020
RAK KFZ

Broschüre der WvS