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Aktuelles » Alles Gute zum Abi!
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Wir haben - wie jedes Jahr - wieder einen Abiturjahrgang entlassen. Wie in jedem Jahr gab es rauchende Köpfe während der Prüfungen.

Aber spätestens bei der Zeugnisübergabe war allen klar, dass es nicht wie jedes Jahr war:

Die Eltern und Freunde konnten nicht anwesend sein, die Klassen wurden geteilt, die Zeugnisse wurden nicht mit persönlichem Handschlag überreicht, man saß 1,50 m auseinander und Livemusik gab es auch nicht.

Nicht einmal die Lehrerinnen und Lehrer durften anwesend sein und ihre Klassen angemessen verabschieden. Sie waren nur an der Tafel sichtbar.

Herr Böther lobte die Schülerinnen und Schüler, dass sie als „Corona-Jahrgang“ die Nerven behalten und sich das Abitur wirklich verdient haben.

Er erinnerte daran, dass das Abiturzeugnis früher Reifezeugnis hieß und warf die Frage auf, was denn „reif sein“ eigentlich bedeute.

„Die Zeit reift, Entschlüsse reifen, Äpfel und Birnen reifen auch…“

Für die Definition stöberte er bei den Philosophen und Sprachwissenschaftlern:

„Wer reif ist, der macht sich nichts mehr vor, der kennt seine Stärken und Schwächen.“ Daraufhin stellte Herr Böther fest, dass man eigentlich nie ausgereift sein sollte, weil zu reifes Obst schnell faul wird.

Meinte er damit vielleicht den beim Fäulnisprozess entstehenden Alkohol? 😊

Herr Brandt hatte sich seine erste Abirede auch anders vorgestellt. Er hoffte, dass die Schülerin und die Schüler gelernt haben, „nein“ zu sagen und nicht alles zu akzeptieren, ohne es vorher zu hinterfragen. Er wünschte sich, dass sie Berufe wählen, die in Zukunft Probleme lösen, statt neue zu schaffen – Stichwort Klimaschutz.

Sein Schlusssatz:

„Und wenn ihr nicht wissen solltet, was ihr werden wollt… Lehrer werden immer gesucht!“

  In der Schülerrede wurde dann auch dem „nicen“ Tutor und dem Klassenspanier als „Hilfslehrer“ gedankt. Es wurde an die LAN-Party erinnert und Herrn Hölscher gedankt, dass der den „coolen Ordner“ nicht gelöscht hatte.
 

Frau Mell erzählte der TM eine Geschichte von einem Adler, der nicht fliegen wollte, weil er bei Hühnern aufgewachsen war. Erst ein Naturforscher erkannte sein Potential und musste ihn immer wieder unterstützen und daran erinnern, dass er der König der Lüfte sei und fliegen müsse. Er brachte ihn schließlich auf einen hohen Berg und dort flog der Adler dann davon.

Wir hoffen, dass wir Kollegen so eine Starthilfe wie der Naturforscher waren und das Abitur der Klasse die Flügel verleiht, die sie brauchen, um „der Sonne entgegen zu fliegen“.

Auch sie bot an, dass die WvSS immer ein Landeplatz für sie sei und wünschte von Herzen einen guten Flug, bevor sie die Zeugnisse übergab.

In der Schülerrede wurde dann der Bogen geschlagen von der Einschulung und dem „Ernst des Lebens“ bis hin zum Ski-, Golf- und Schweißkurs. Und erinnerte an die erfolgreichen Projekte in der 12. Klasse.

Jan-Malte Johnigk hatte in der IT mit 1,6 den besten Abischnitt und bekam den Zusatzpreis der Firma Siemens und der Schule.

                           

Xenia Tschiche bekam den Siemenspreis für das beste Mädchen des Jahrganges.

Hendrik Bettels, Kevin Kruse und Torben Mandel bekamen die Sonderpreise für Physik.

   

Den Preis der Schule und den der Firma Siemens für den Besten des Jahrgangs bekam Torben Mandel (1,2), aber auch Hendrik Bettels hat mit 1,6 ein tolles Abi "hingelegt".

Hier kann man die "Distanzübergabe" gut erkennen...

 

Damit die Eltern wenigstens einen kleinen Eindruck der Zeugnisübergabe haben, wird nun, Dank Alexander Pochat und seinem Freund, ein Videomitschnitt erstellt.

Und dies sind nun nochmal alle zusammen:

Wir wünschen allen Ehemaligen einen schönen Start in ihre neue Zukunft.

[gök]

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